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Feed: THE AARDVARK SPEAKS

Just another lame librarian blog. Essence, effervescence, etc. Established 2002. ISSN 1726-5320


Der blaue Fleck auf der Mariahilfer Straße
25-Aug-13

Der Bürgermeister von Vorderholzing, einem imaginären Ort in der Nähe von Schilda, hatte eine Idee: Er wollte einen Badeteich bauen lassen, wusste aber nicht so recht, was die Bevölkerung davon halten würde. Also ließ er, bevor er die Bagger bestellte, in der Größe des geplanten Teichs blaue Farbe auf die Wiese leeren und lud die Bewohner ein, den neuen Teich zu testen. Ein paar Leute stellten auch ihre Liegestühle am Ufer des blauen Flecks auf oder breiteten ihre Picknickdecken aus, aber es wollte keine richtige Badestimmung aufkommen.  Der Bootsverleiher fand es zu mühsam, die Boote händisch über den blauen Fleck zu ziehen und gab nach zwei Tagen entnervt auf, auch weil dauernd Kinder mitten auf dem blauen Fleck herumliefen und ihn irritierten. Als dann die blaue Farbe auch noch Wildschweine anlockte und diese die Gegend unsicher machten, wurde die blaue Farbe wieder von der Wiese entfernt und das Projekt Badeteich abgesagt.

Wer diese Geschichte absurd findet, sollte bedenken, dass dasselbe momentan auf der Mariahilfer Straße geschieht. Auch dort wird eine irreale Situation simuliert, und ebenso wenig wie ein blauer Fleck auf einer Wiese ein Badeteich ist, ist eine zweispurige Straße mit ein paar Schildern und Bodenmarkierungen eine Fußgänger- oder Begegnungszone. Sämtliche Probleme, die derzeit in der Mariahilfer Straße auftreten und die zu Recht kritisiert werden, sind allein dadurch begründet, dass keinerlei bauliche Maßnahmen getroffen wurden, um aus einer für den Autoverkehr konzipierten Straße eine taugliche Fußgänger- und Begegnungszone zu machen.

Verkehrsteilnehmer nehmen ihre Umgebung sensuell, nicht rational wahr. Die Fahrbahn beginnt, wo die Gehsteigkante ist. Auf gepflasterten Gehsteigen ist die Gehgeschwindigkeit niedriger als auf asphaltierten. Wo es laut ist, wird niemand verweilen. Etwas, das wie eine Fahrbahn aussieht und sich wie ein solche anfühlt, ist und bleibt eine Fahrbahn, egal welche Schilder und Bodenmarkierungen dort zu finden sind. Eine Fußgängerzone wird weder von den Fußgängern noch von den anderen Verkehrsteilnehmern als solche wahrgenommen, so lange es eine vom Gehsteig getrennte Fahrbahn gibt, egal, ob diese als solche benutzt wird oder nicht.

Mehrfach konnte man lesen, dass die Fußgänger in der Mariahilfer Straße nach wie vor vor allem auf den Gehsteigen gehen und sich nicht trauen, die Fahrbahn zu überqueren. Dabei scheinen die Autoren solcher Zeilen ebenso wie die beschriebenen Fußgänger vergessen zu haben, dass es die "Fahrbahn" ja offiziell gar nicht mehr gibt! Die Raumwahrnehmung ist eben stärker als alle Verkehrsschilder, und da die Gehsteigkanten noch da sind, wird die Trennung Gehsteig/Fahrbahn auch noch als solche wahrgenommen und teilweise verzweifelt nach den verschwundenen Schutzwegen gesucht oder sogar deren Wiedereinführung gefordert, vergessend, dass in einer Fußgänger- oder Begegnungszone ja überall Schutzweg ist.

Die Busspur für den 13A scheitert, abgesehen davon, dass sie vom Betriebsrat relativ offensichtlich zu Wahlkampfzwecken genutzt wird, im Grunde am gleichen Problem: Wiener Radfahrer wissen zur Genüge, dass Radwege, die einfach nur auf Gehwege aufgemalt wurden, von den Fußgängern ignoriert werden, und zwar egal, ob sie rot, grün oder nicht eingefärbt sind. Seit letzter Woche wissen die Busfahrer des 13A, dass dasselbe auch für aufgemalte Busspuren gilt. Die Busspur des 13A hätte jedoch funktionieren können, hätte man einfach die Gehsteige bis an den Rand der Busspur vorgezogen und dort mit einer einfachen Gehsteigkante abgetrennt. Den Beweis dafür findet man ums Eck: In der Neubaugasse fährt der 13A zwischen Lindengasse und Mariahilfer Straße seit Jahrzehnten ohne Probleme, ohne Unfälle und ohne Personalproteste durch eine de facto Fußgängerzone, und zwar ohne 20 km/h-Limit und ohne rote Fahrbahn, aber eben mit einer entsprechenden Straßengestaltung.

Es ist bekannt, dass Autofahrer (und im übrigen auch Radfahrer) umso schneller fahren, je breiter eine Straße ist. In einer echten Fußgänger- oder Begegnungszone gibt es keine Fahrbahn, also sinkt die Geschwindigkeit drastisch. In der Mariahilfer Straße wurde die zweispurige Fahrbahn durch den Entfall der Parkplätze hingegen optisch auf vier Spuren verbreitert. Zu erwarten, dass dabei die Geschwindigkeit sinkt oder sich Autofahrer auf einer vierspurigen Straße an ein 20 km/h-Limit halten, ist allein schon deshalb unrealistisch, weil auf einer derart breiten Fahrbahn Geschwindigkeiten wesentlich niedriger wahrgenommen werden als sie sind.

In gleicher Weise ist es sinnlos, über Radfahrer zu schimpfen, die schneller als mit Schrittgeschwindigkeit auf einer mehrspurigen Fahrbahn fahren, auf der sich noch dazu nur relativ wenige Fußgänger bewegen. Das hat nichts mit Rücksichtslosigkeit zu tun, es wird unter diesen Bedingungen einfach nicht als Notwendigkeit wahrgenommen, weil die Fahrbahn breit und größtenteils leer ist und "ja eh Gehsteige da sind". Dass Fahrradverkehr mit Rücksichtnahme in echten Fußgängerzonen durchaus funktioniert, und zwar durchaus im Schritttempo, beweisen Beispiele weltweit, von der Rue St. Denis in Paris bis zur Tuchlauben in Wien.

Auf der Mariahilfer Straße ist also der Probebetrieb der größte Feind des Echtbetriebs. Statt eines fortschrittlichen Verkehrsberuhigungskonzeptes wird hier ein Worst-Case-Szenario getestet, nämlich ob und in wie weit man Fußgänger auf eine Fahrbahn schicken und sie dort einem zwar reduzierten, aber unregulierten Auto- und Radverkehr aussetzen kann. Das hat mit einer echten Fußgänger- und Begegnungszone ebenso wenig zu tun wie ein blauer Fleck auf einer Wiese mit einem Badeteich, und es ist zudem um einiges gefährlicher.

Dass der Vorschlag für diesen so genannten "Probebetrieb" ausgerechnet aus dem Grünen Verkehrsressort kam, ist verwunderlich, denn die Idee wirkt eher so, als käme sie aus einer teuflischen Denkfabrik des politischen Gegners (auch wenn Die Presse darauf hinweist, dass wohl eher zu viele Köche den Brei verdorben haben dürften). Sollte dieses für Wien richtungsweisende Projekt scheitern, dann liegt es nicht an der Unmöglichkeit einer Fußgänger- oder Begegnungszone, sondern einzig und allein daran, dass eine solche in der Mariahilfer Straße nie getestet wurde.

--

Der Autor dieses Artikels ist Fachreferent für Technik, Verkehr und Raumplanung an der Universitätsbibliothek Wien.





The stock characters have moved
18-Apr-13

As it seemed wrong to let the Stock Characters take over this blog, regardless of how little I have blogged here lately, I decided to give them a new home in a blog of their own, where they'll probably feel more at ease. New episodes will be posted over there, and on the Stock Characters Facebook page.

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Discovery-Systeme und Bibliotheks-MitarbeiterInnen: Versuch über die Ursachen einer Beziehungskrise
14-Apr-13

Basierend auf einem Diskussionsbeitrag vom BibCamp 2013.

Discovery-Systemen bläst, obwohl sie von den Softwarefirmen als eierlegende Wollmilchsäue gepriesen werden, ein eisiger Wind entgegen; nicht von den BibliotheksbenutzerInnen, nicht von den EntscheidungsträgerInnen in Bibliotheken, aber ganz massiv von den Bibliotheks-MitarbeiterInnen. Diese setzen weiterhin auf den klassischen Online-Katalog, und auch in Beratungsgesprächen wird, sofern der OPAC nicht gänzlich außer Betrieb genommen wurde, nur selten auf Discovery-Systeme Bezug genommen.

Anne Christensen hat in ihrem Blog acht Thesen aufgestellt, die versuchen, die Ursachen für dieses Phänomen zu ergründen, besonders auf eine dieser Thesen möchte ich später noch eingehen.

Mein zentraler Punkt bezieht sich auf eine Aussage, die in diesem Zusammenhang immer wieder zu hören ist, nämlich dass das Grundproblem eben sei, dass sich das BenutzerInnenverhalten eben geändert habe und die BibliothekarInnen sich diesem Umstand eben anpassen müssten.

Diese Aussage ist grundsätzlich falsch. Das BenutzerInnenverhalten hat sich überhaupt nicht geändert. Die BenutzerInnen wollten immer schon in erster Linie mit ein paar einfachen Suchbegriffen das passende Buch finden. Wer in eine Buchhandlung geht und Gesprächen zwischen Buchhändlern und Kunden zuhört, wird feststellen, dass auch dort selten exakte Autorennamen, Buchtitel oder gar ISBN-Nummern verwendet werden, sondern erstaunlich häufig einfach nur grobe Beschreibungen oder auch fehlerhafte Titel. An Bibliotheken ist das nicht anders: Im Online-Katalog der Universitätsbibliothek Wien werden und wurden 90% der Suchanfragen über die einfache Wortsuche gestellt. Es ist also falsch, zu sagen, Google habe die Suchgewohnheiten der BenutzerInnen „verdorben". Google hat den BenutzerInnen einfach nur eine Benutzerschnittstelle gegeben, die ihrem immer schon vorhandenen Verhalten entgegengekommen ist.

Bislang waren BibliotheksbenutzerInnen nämlich gezwungen, für ihre Recherchen ein Werkzeug zu verwenden, der ihrem Suchverhalten überhaupt nicht entsprochen hat. Kataloge sind von BibliothekarInnen geschaffene Werkzeuge, die primär der Verwaltung des vorhandenen Bestands dienen; dass man sie auch verwenden kann, um Bücher für die Benützung zu finden, ist gewissermaßen ein praktischer Nebeneffekt. Als Verwaltungstool für BibliothekarInnen unterliegt der OPAC bibliothekarischen Regeln und ist daher nicht in allen Belangen selbsterklärend, weswegen Schulungen nötig waren, um den BenutzerInnen einen Teil der inhärenten und für die Suche relevanten bibliothekarischen Grundregeln zu erklären, die für ein über Grundbedürfnisse hinausgehendes Maß an Treffsicherheit bei den Suchergebnissen nötig waren.

Ich betrachte die großen Probleme, die viele BibliotheksmitarbeiterInnen mit Discovery-Systemen haben, in gewisser Weise als ausgleichende Gerechtigkeit: Jahrelang wurden die BenutzerInnen dazu gezwungen, Recherchewerkzeuge zu verwenden, die nicht ihren Anforderungen entsprachen und gleichsam aus einer „fremden Welt" stammten; nun hat sich die Situation umgekehrt.

Die Discovery-Systeme entsprechen nämlich deutlich mehr den Bedürfnissen und der Arbeitsweise der BenutzerInnen; hingegen sind sie für die bibliothekarische Arbeit deutlich weniger geeignet, da mit den derzeit gängigen Versionen weder eine systematische Suche noch eine systematische Datenausgabe mit der selben Präzision möglich sind, wie diese von einem OPAC geboten wird. Die Frustration, die BibliotheksmitarbeiterInnen nun mit Discovery-Systemen erleben, ist also nichts mehr als eine Spiegelung der Probleme, die die BenutzerInnen jahrelang mit OPACs erlebt haben - in beiden Fällen haben wir es mit Werkzeugen einer Gruppe zu tun, die für die Arbeitsweise der jeweils anderen Gruppe nur beschränkt geeignet sind.

Dazu kommt aber noch ein weiterer, ganz wesentlicher psychologischer Faktor: das Discovery-System wirkt nicht auf BibliotheksmitarbeiterInnen nicht nur unpassend, sondern auch noch unberechenbar. Das Gefühl des Kontrollverlustes ist ein ganz zentraler Faktor bei der Ablehnung von Discovery-Systemen.

Erstens äußert sich der Kontrollverlust darin, das die Ergebnisausgabe eines Discovery-Systems durch den/die MitarbeiterIn nicht mehr steuerbar ist. Wie Anne Christensen in ihrem Punkt 6 richtig anmerkt, sind Kataloge von BibliothekarInnen konzipierte Produkte, die für jede Suchanfrage ein klar definiertes und damit vorhersehbares Ergebnis liefern. Das beginnt schon bei so simplen Prinzipien wie jenem, dass beim Nichtvorhandensein eines Werkes einfach kein Treffer angezeigt wird. Bei Discovery-Systemen gilt diese Vorhersehbarkeit nicht: selbst wenn kein entsprechendes Werk vorhanden ist, werden unter Umständen noch Treffer angezeigt; die Eingabe von mehr Suchbegriffen führt nicht unbedingt zu genaueren Treffern; die angegebenen Facetten sind möglicherweise nicht die relevantesten, sondern die zuletzt bei Suchanfragen angeklickten; selbst die Reihung der Suchergebnisse kann bei zwei identischen Suchanfrage unterschiedlich sein.

Diese nicht berechenbare, nicht beeinflussbare Ergebnisausgabe widerspricht jeglicher bibliothekarischer Ordnung und Logik, die die MitarbeiterInnen von OPACs gewöhnt waren. Dazu kommt, dass technische Mängel der Discovery-Systeme dazu beitragen, das ohnehin angeknackste Vertrauen bei den MitarbeiterInnen weiter zu brechen. Nicht nur, dass frühe Versionen der Discovery-Systeme je nach Qualität der Katalogisate sehr fehleranfällig waren, die Suchalgorithmen und -interfaces der aktuellen Discovery-Systeme hinken technisch mehrere Jahre hinter dem nach, was derzeit State of the Art ist. Da auf dem Markt de facto keine Konkurrenz herrscht, ist auch nicht zu erwarten, dass die Funktionalität der Discovery-Systeme jemals gleichauf mit jener von beispielsweise Google oder auch nur Amazon sein wird.*

Zweitens erstreckt sich der Kontrollverlust nicht nur auf die Suchergebnisse, sondern auch auf den Fundus der durchsuchten Dokumentenbestände. Der OPAC durchsuchte nur den eigenen Bestand, der überblickbar ist und dessen Benutzung eindeutig geregelt ist, während das Discovery-System eine Vielzahl von physischen und virtuellen Beständen durchsucht, die weitgehend dem Einfluss des/der entsprechenden Mitarbeiters/in entzogen sind. Gab es mit dem OPAC ein eindeutiges „richtiges" Suchergebnis, nämlich das passende Buch aus dem eigenen Bestand, so gibt es mit dem Discovery-System möglicherweise eine ganze Reihe von für den/die BenutzerIn relevanten Ergebnissen, die vom Buch aus dem Bestand über das e-Book auf einem Verlagsserver bis hin zu mehreren thematisch eng verwandten Aufsätzen aus diversen anderen Quellen reichen.

Damit fällt der Wissensvorsprung des/der Bibliothekars/in: er/sie wusste bislang, was das „richtige" Ergebnis war, der/die BenutzerIn jedoch nicht. Nun wissen weder BenutzerIn noch BibliothekarIn, welche zutreffenden Suchergebnisse gefunden werden, und in Bezug darauf, welche von diesen auch relevant sind, kehrt sich der Wissensvorsprung sogar um: da es nun nicht mehr um rein formale Kriterien geht, kann der/die BenutzerIn oft wesentlich besser als der/die BibliothekarIn abschätzen, welche der Suchergebnisse relevant sind. Der/die BibliothekarIn hat also nicht nur keine Kontrolle mehr über das Ergebnis einer Suchanfrage, sondern auch keine Kontrolle mehr über das „richtige" Ergebnis.

Kontrollverlust bedingt Angst. Angst führt zu Ablehnung.

Die Schlussfolgerung, die sich aus all dem für die Akzeptanzsteigerung von Discovery-Systemen bei MitarbeiterInnen ziehen lässt, ist daher relativ eindeutig: bis zu dem Zeitpunkt, zu dem alle MitarbeiterInnen ausschließlich mit Discovery-Systemen gearbeitet haben, muss in erster Linie intern dem Gefühl des Kontrollverlustes entgegengearbeitet werden. Die Akeptanz kann also nur erreicht werden, wenn die MitarbeiterInnen wieder das Gefühl haben, das Discovery-System zu verstehen und seine Verwendung zu beherrschen.

Die Zeiten, in denen BibliothekarInnen den BenutzerInnen beibringen mussten, wie man Kataloge bedient, sind ohnehin vorbei, auch wenn an der UB Wien dafür erst vor kurzem eine unglücklich, aber gleichzeitig sehr bezeichnend benannte Abteilung für „User Training" eingerichtet wurde. „User Training" - der englische Begriff beschreibt sehr plastisch das Zurechtbiegen der BenutzerInnen, sodass sie bibliothekarisch denken lernen und unsere Werkzeuge benutzen können - ist angesichts der Discovery-Systeme ein Anachronismus, und die Situation, dass BibliothekarInnen Suchwerkzeuge erklären sollen, mit denen sie im Grunde aus der eigenen Arbeit nicht vertraut sind und die sie daher im Grunde ablehnen, ist ein eigenwillig verquerer und kaum konstruktiver Ansatz.

Stattdessen gilt es, intern Weiterbildungsmaßnahmen zu setzen und die interne Kommunikation zu stärken; wo möglich müssen Mechanismen des Systems transparent gemacht werden, sodass die MitarbeiterInnen dessen Verhalten nachvollziehen und damit umgehen können. Technische Mängel müssen offengelegt, dokumentiert und damit beherrschbar gemacht werden. BibliothekarInnen müssen nicht den BenutzerInnen, sondern in erster Linie einander die Arbeitsweise und die besten Strategien für den Umgang mit Discovery-Systemen beibringen, wenn wir deren Akzeptanz steigern wollen.

---

* Sowohl in unserem Sinne als auch im Sinne der BenutzerInnen muss der Druck auf die Softwarehersteller steigen, zeitgemäße Technologien in die Suchinterfaces zu implementieren. Dazu gehören schon Kleinigkeiten, wie die Analyse von Suchbegriffen schon bei der Dateneingabe: das Suchfeld kann bei der Eingabe von „Foucault Archäologie des Wissens" etwa als Option anbieten, diese Begriffe entweder nur im Bestand der Bibliothek oder nur in den Feldern Autor und/oder Titel zu suchen - eine Technologie, die Amazon und Apple bereits seit Jahren anbieten. Ebenso sollten z.B. Autorennamen im Suchbegriff erkannt und in jedem Fall bei den Autoren-Facetten an oberster Stelle angezeigt werden. Dass solch einfache Funktionen keineswegs Standard sind, zeugt von der Rückständigkeit dieser Produkte und von der Bequemlichkeit der Hersteller.





Thoth welcomes a new arrival
09-Apr-13

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In memoriam Margaret Thatcher, 1925-2013.




They're back
01-Apr-13

...and this time they're in for serious business.

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(See also last year's entry in case you missed it)





Rabbit opticians
31-Mar-13

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Anchovies with skordalia
12-Jun-12

anchovies with skordalia

Simple and delicious.

The recipe:

For the skordalia (serves 4):
  • 1/2 kg (1 lb) floury potatoes
  • 4 cloves garlic, finely chopped;
  • 1-2 tbsp white wine vinegar
  • good olive oil
  • salt
  • pepper

For the anchovies:
  • Frozen anchovies, about 3-4" in length (about 12-18 per person, depending on size)
    DO NOT use the salted anchovies in oil that are sold in glasses or tins!
  • some flour
  • oil suitable for deep frying (rapeseed or similar)
  • lemon juice

A few hours before cooking, defrost the frozen anchovies.

Boil the potatoes for about 20 minutes, then skin them, season to taste with salt and pepper, add the finely chopped garlic cloves and mash well.

Stir in the vinegar and olive oil with a wooden spoon. Keep adding olive oil until the skordalia has become smooth and creamy, but not greasy. Put in fridge and let cool down for a few hours. The taste will change and intensify.

If you bought whole anchovies, remove the heads and gut them. To do do, pull back and tear off the head, then insert your index finger where the head used to be and move it quickly towards the tail, thus ripping out guts (you may want to wear vinyl or latex gloves to do this). Rinse well.

You can also buy kitchen-ready anchovies that are already headless and gutted. These can be used as they are once they have been defrosted.

Dry the anchovies with a paper towel and roll them once in flour, so that they are very thinly coated. No additional seasoning is required, not even salt.

Heat the oil well and deep fry the anchovies at high temperature. You don't need a deep fryer or even a large frying pan, you can do it in a small pot, 6-8 anchovies at a time. Just make sure they are well submerged in the oil.

Once the anchovies have a hint of a golden colour, remove them from the oil. 1-2 minutes will do. If you fry them too long, they will become too dry.

Put anchovies on a kitchen towel so that the extra fat is absorbed. Then arrange on a plate together with a serving of the skordalia. Season the anchovies with lemon juice. You can serve this with salad and a dry white wine.




Playground
04-Jun-12

Everywhere else this would be considered either a joke or cruelty, but in Vienna it's the sad truth: the sign reads "playground".

Kinderspielplatz / Playground




Vortragsfolien "Mobile Webangebote"
01-Jun-12

Mobile Webangebote - warum sie unverzichtbar sind und wie sie mit wenig Aufwand erstellt werden können, Dr. Horst Prillinger, Universitätsbibliothek Wien

Die kommentierten PowerPoint-Folien zu meinem Vortrag "Mobile Webangebote - warum sie unverzichtbar sind und wie sie mit wenig Aufwand erstellt werden können" vom Deutschen Bibliothekartag in Hamburg können jetzt hier heruntergeladen werden:
Download (PDF, 6 MB) [korrigierte Version 2012-06-01 12:57 CEST]

In Kürze werden sie auch auf dem BIB-OPUS-Server bereitstehen.

Ich habe versucht, den Vortrag als Text auszuformulieren, aber ich hatte nicht ausreichend Zeit und Muße dafür und habe dann mittendrin aufgegeben, weil es stilistisch nicht allzu gelungen war. Wenn jemand den Vortrag für eine Publikation in Buchform haben will, setze ich mich gerne hin und formuliere das aus, aber für die elektronische Publikation muss das hier reichen. Sollten bei den Folien Fragen auftauchen, bitte als Kommentar posten.




Stark
31-May-12

Stark wie ein Bär? Oder wie ein Elefant? Von wegen. Das wirklich stärkste Tier von allen, das weiß man doch, ist die Ente.

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